Autokindersitz
Autokindersitz
Worauf sollte man achten, wenn man sich auf die Suche nach einem Autokindersitz macht?

Wie wir alle wissen benötigt unser Kind im Auto eine besondere Sicherheit und diese gewährt der Autokindersitz. Unsere Kinder sind mit uns sehr viel im Auto unterwegs. Wir nehmen sie mit zum Einkaufen, in den Kindergarten oder ins Fitnesscenter. Jedoch sind manche Eltern etwas leichtsinnig was die Sicherheit ihrer Kleinkinder betrifft, da sie die Gefahren des Autoverkehrs zu locker nehmen und nicht alle Sicherheitsbestimmungen beachten. Lassen Sie eine solche Fahrlässigkeit nicht zu, denn der ADAC hat in mehreren Studien festgestellt, dass Eltern zu leichtsinnig mit ihrem Nachwuchs auf Autofahrten umgehen und sie häufig unzureichend sichern.
Autokindersitze unterscheiden sich nach Gewicht und Größe

Alle Autokindersitze
unterscheiden sich nach Gewicht und Größe. Hier findet man die Klassen 0, 1, 2 und 3. Jedoch gibt es auch schon Zwischenklassen, wie beispielsweise die Gruppe 1-3 oder 2-3.
Die Klasse null ist für Kleinkinder bis zu 10 Kilogramm, die Klasse 1 für Kinder zwischen 9-18 Kilogramm, die Klasse 2 für Kinder zwischen 15-25 Kilogramm und zuletzt die Klasse 3 für Kinder zwischen 22-36 Kilogramm geeignet.
Es ist oft keine leichte Entscheidung, den richtigen Autokindersitz zu finden
Autokindersitze gibt es von vielen Herstellern und zu verschiedensten Preisen. Für Eltern, die sich für die Sicherheit Ihres Kleinkindes interessieren, ist es oft nicht leicht zu entscheiden, welches Modell sie kaufen sollen, denn die Auswahl an geeigneten Kindersitzen ist sehr groß. Deshalb ist es notwendig, sich die besten Modelle anhand von Tests wie beispielsweise der der Stiftung Warentest auszusuchen. Um den passenden Kindersitz zu finden, sollten Sie sich die nachfolgenden Tipps zu Herzen nehmen.
Der Autokindersitz, seine verschiedenen Gurtsysteme und andere Ausstattungsmerkmale

Neben den verschiedenen Größen und Gewichtsklassen gibt es auch bei den Sitzen verschiedenste Gurtsysteme. Da gibt es einmal den Kindersitz, der mit dem Fahrzeuggurt Befestigung findet und dann den Gurt, der das Kind separat befestigt.
Als Alternative gibt es desweiteren Zwei-Gurt-Systeme, bei denen der eine Gurt das Kind, der andere den Sitz sichert. Jeder Sitz sollte über einen Seitenaufprallschutz, einen Dreipunktgurt und eine Kopfstütze verfügen. Ein guter Kindersitz sollte
vielfältig sein, denn er muss Ihr Kind nicht nur im Ernstfall bei einem Unfall vor schweren Verletzungen schützen, sondern auch gut bequem für das Kind sein und zuletzt gut aussehen.
Wichtig ist, daß Sie und Ihr Kind sich bei jeder Autofahrt richtig wohlfühlen und Sie sich beruhigt auf das Autofahren konzentrieren können. Kindersitze unterliegen strengen Regelungen, damit ein sicherer Transport Ihres Kleinkindes gewährleistet wird. Alle Kinder, die unter zwölf Jahren sind und eine Körpergröße von unter 150 cm haben sind laut Paragraph 21 der Straßenverkehrsordnung verpflichtet, in einem Kindersitz gesichert zu werden. Jeder Sitz verfügt über ein Prüfzeichen. Seit April 2008 sind alle Kindersitze mit dem Prüfzeichen 01 und 02 verboten.
Das Isofix-System zur Befestigung von Kindersitzen

Das Isofix-System ist eine innovative Befestigungsmethode, die zuerst 1997 von VW und Römer Autos in den Golf IV integriert wurde. Heute verfügen fast alle Autos diese Befestigungsmethode, wobei hier zu erwähnen ist, dass sie komplett auf Sicherheitsgurte verzichtet. Zwei Metallzangen, die sich auf der Rückseite des Sitzes befinden, werden in Metallhalterungen an die Rückbank des Beifahrersitzes befestigt und somit wird eine feste Verbindung von Sitz und Auto gewährleistet.
Um nun den optimalen Kindersitz zu finden, sollte dieser ganz gewiss zu Ihrem Kind sowie zu Ihrem Fahrzeug passen. Jedes Modell und System hat seine Vorzüge und Nachteile. Wenn man einen Autokindersitz zu kaufen plant, sollte man sich auf jeden Fall ausreichend erkundigen und recherchieren, damit man das Modell findet, das den eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen am besten entspricht.






























